Am vergangenen Mittwoch, den 15. April 2026, hat ein Religionskurs des 6. Jahrgangs die Ehemalige Jüdische Schule in Leer besucht.
Anhand eines alten Zeugnisses konnte dem nachgegangen werden, welche Fächer die SchülerInnen vor 100 Jahren dort lernten. Im Rahmen der Ausstellung konnten die SchülerInnen den Teil einer Thora betrachten, bekamen von Frau Bracht, der Leiterin der Ehemaligen Jüdischen Schule, Informationen zum Schabbat, dem jüdischen Ruhetag und zu Albrecht Weinberg, einem Holocaust-Überlebenden, der damals in diese Schule ging.
Heutzutage wohnt Albrecht Weinberg mit seinen stolzen 101 Jahren wieder in Landkreis Leer. Zum Abschluss schauten die SchülerInnen noch einen kurzen Film über die Verleihung des Albrecht-Weinberg-Preises und die Einführung zweier Rabbiner in die Synagoge Oldenburg, womit der Bogen zum jüdischen Leben der Gegenwart geschlagen wurde. Schließlich durften die SchülerInnen noch einen Gebetsmantel und eine Kippa tragen, zwei jüdische Kleidungsstücke.

