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Die Klasse 6e und Borkum...

 

Die Klasse 6e war auf einer kurzen, aber intensiven Klassenfahrt auf Borkum. Bereits morgens um 6:30 Uhr standen wir vollzählig am Leeraner Hauptbahnhof. Was das für ein Glück ist, kann man nur verstehen, wenn man weiß, dass wir seit November nicht mehr vollzählig im Klassenraum saßen.

Nach der zweistündigen Überfahrt von Emden nach Borkum blieb uns nur kurz Zeit, um die Zimmer zu beziehen, denn es wartete die erste Attraktion auf uns: eine Wattwanderung mit Bertus. Was für ein Erlebnis, wir zählen nur einige wenige Highlights auf:

  • Ein Schüler, der so lange wilden Wermut kauen musste, bis er gar nichts mehr schmeckte (und fühlte).
  • Anschauliches Experiment zur Fortbewegung von Herzmuscheln mit anschließender Analyse
  • Ein weiterer Schüler, der durch die Bekanntschaft mit einem Seeringelwurm bleibende Erinnerungen hat und uns vielleicht doch noch ein Klassenhaustier ermöglicht :-P.
  • vom Wurm angepinkelte Schülerinnen
  • Einsinken von freiwilligen Schüler/innen im Schlickloch unter Aufsicht bis auf eine Schülerin (sie wurde als Erste gezwungen) 😉
  • und vieles mehr...

Die größte Jugendherberge Deutschlands hat viel zu bieten, sodass uns auch am Nachmittag nicht langweilig wurde – Fußball, Schaukeln, Tischtennis, Spiele, ... . Das Wetter hielt gerade noch für eine Portion Stockbrot am Lagerfeuer. Ach ja, und der HSV hat den Klassenerhalt geschafft.

Am Dienstag erkundeten wir zunächst Borkum mit einer Stadtrallye. Neben den interessanten Sehenswürdigkeiten lehrte uns Borkum auch die Eigenschaften des Hochseewetters. Innerhalb weniger Minuten gab es von strahlendem Sonnenschein bis zum Gewitter mit Platzregen alles, was möglich ist. Wir beobachteten Seehunde und Kegelrobben und Möwen klauten unser Proviant.

Nach einer Mittagspause konnten wir Souvenirs für unsere Familien kaufen und den neuen Leuchtturm besteigen (308 Stufen). Die Aussicht entlohnte für die Mühen, sie reichte bis an das deutsche Festland. Der Wind war allerdings auch nicht zu unterschätzen. Mit der Inselbahn ging es anschließend zurück zur Jugendherberge. Eine Nachtwanderung am Hafen mit Uwe, einem Ehemaligen unserer Schule (Abiturjahrgang 1981), rundete den Tag ab. Neben vielen interessanten Informationen erfuhren wir auch,

  • dass Borkum des Wetterradar für ganz Nordwestdeutschland beherbergt,
  • dass Borkum geographisch genau genommen zwischen der Westerems und Osterems und damit in der Ems liegt,
  • dass Borkums neuer Leuchtturm die Zwei-Blitz-Kennung hat und
  • dass Kinder, die im SAR-Boot geboren werden (weil sie zu schnell auf die Welt wollen), offiziell den Geburtsort „Berlin“ eingetragen bekommen. So sind Berlin und Borkum ganz nah beieinander.

Rechtzeitig und bevor Flaschendrehen- oder Wahrheit-oder-Pflicht-Spiele unangenehm wurden, kam der Mittwoch, denn dieser stand ganz im Zeichen unserer Abreise: Koffer packen, Betten abziehen, Zimmer leeren und säubern. Alles klappte reibungslos. Es folgte die Überfahrt mit der Fähre bei Ebbe mit einer wundervollen Begrüßung der Fahrgäste durch Schülerinnen (übrigens eine Pflichtaufgabe), ein stressiger Umstieg in die überfüllte Bahn, die Ankunft in Leer und zum Glück ein langes Wochenende zum Erholen.

 

gruppenfoto borkum

 

borkum strand