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Was ist "Soziales Lernen"?

Das Beratungsteam „unterrichtet“ im ersten Halbjahr in allen fünften Klassen – nach Jungen und Mädchen getrennt – sogenanntes „SOZIALES LERNEN“. Wir machen Übungen zum Kennenlernen, zur Verbesserung der Kooperation und zur Vermeidung von Konflikten.

Wir stellen hier verschiedene Inhalte vor:

Ein Thema dazu lautet GEWALT – KEINE GEWALT. Zunächst werden verschiedene Ereignisse entlang einer Skala von 0 (keine Gewalt) bis 10 (Gewalt) sortiert (siehe Foto).

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Anschließend werden die Ereignisse nach Kategorien geordnet (Körperliche, Seelische Gewalt sowie Sachbeschädigung) und es wird darüber diskutiert, welche Formen der Gewalt belastender sein könnte und klar herausgearbeitet, dass wir am UEG keine dieser Formen von Gewalt dulden.

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Zwei Übungen aus dem Sozialen Lernen Klasse 5 zur Verbesserung des Miteinanders:

Stühle kippen:

Zunächst werden alle Stühle im Kreis aufgestellt. Sie sollten dicht nebeneinanderstehen, aber sich nicht berühren. Die Teilnehmer stehen hinter ihrem Stuhl und merken sich ihren Platz.

Die Stühle werden dann auf die Vorderbeine gekippt und mit der rechten Hand in Position gehalten.

Aufgabe: Alle gehen jeweils einen Stuhl weiter. Dabei darf keiner der Stühle umkippen, der Stuhl muss stets mit der rechten Hand gehalten werden. Wenn ein Stuhl umkippt, müssen alle auf ihre ursprüngliche Position (Ausgangsstuhl) zurückgehen. Ziel ist es, eine Runde „unfallfrei“ zu bestehen. Die Gruppe muss sich selbst organisieren.

Koffer packen:

Jeder nimmt sich ein Blatt Papier und malt einen Koffer mit Namensschild. In das Schild wird der eigene Name geschrieben. Die Koffer werden nun auf Tischen oder Stühlen ausgelegt oder aufgehängt. Nun schreiben sich alle gegenseitig etwas in die Koffer

Dabei sollte ein klarer Bezug zum sozialen Training deutlich werde; dies kann ein Lob: „Ich fand es gut, wie du dich für uns eingesetzt hast“, Kritik: „Ich fand es störend, dass du zu spät gekommen bist“, (oder einfach etwas Nettes sein: “Mit dir war es immer lustig.“)

Sind alle Koffer gut gefüllt, kann jeder seinen Koffer mit nach Hause nehmen.

ACHTUNG: Es ist wichtig, dass die Aufgabe ernst genommen wird und jeder Koffer berücksichtigt wird. Jeder sollte sich Mühe geben, ordentlich zu schreiben. ICH-Botschaften verhindern dabei Beleidigungen und Zurechtweisungen.

 

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