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Klänge geben Einblick in den Schulalltag |
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PROJEKT Elftklässler des Ubbo-Emmius-Gymnasiums stellen Projekt vor |
OZ 16.03.2005
Die Schüler haben Geräusche aufgenommen. Sie wurden zu „Musikstücken“ verarbeitet.
Leer /NH - Lena Waschkawitz hielt gestern viele Zettel in der Hand. Ihrer
Mitschülerin erklärte sie, an welche Stelle im Keller des Ubbo-Emmius-Gymnasiums
(UEG) die „Reiseführer“ gelegt werden müssen. „Eigentlich habe ich gar keine
Zeit“, sagte die 16-Jährige schnell. Dann erzählte sie aber trotzdem kurz, was
es mit den „Reiseführern“ auf sich hat.

„Wir haben hier acht Räume, in denen wir durch Klänge den Schulalltag
darstellen“, sagte Lena, die die elfte Klasse besucht. Zusammen mit ihren
Mitschülern hat sie Unterrichtsklänge zu „Musikstücken“ zusammengefügt und
Lichtcollagen gebastelt. Die Theorie für die Klänge brachte ihnen die Berliner
Komponistin Kirsten Reese bei. Die Flötengruppe der fünften Klasse, der
Sportunterricht oder einfach das Schreiben mit einem Bleistift war in den Räumen
zu hören, die in rot und blau gehalten waren: „Je nachdem, ob es eher aggressiv
oder ruhig zugeht“, sagte Lena.
Warum sie ihren Schulalltag in Klänge verpacken? „Weil wir an dem Projekt
,Zeitgenössische Musik in der Schule´ teilnehmen“, antwortete die Schülerin.
„Unser Oberthema lautet ,Wir bespielen einen Ort´.“ Vorbereitet haben es die
Schüler im Musikunterricht und während ihrer drei Projekttage.
Mit ihren Schulklängen und den Lichtcollagen machen die Schüler bei einem
Wettbewerb mit. Gestern wurde das Konzept erstmals in der Praxis getestet. Die
Viertklässler, die das UEG besichtigten, schauten sich in den Räumen um. „Das
ist für uns sozusagen eine Generalprobe. Wir sehen, ob alles so funktioniert,
wie wir uns das vorgestellt haben. Jetzt muss ich aber zum Orchester“, sagte
Lena und rannte die Treppe hoch.
zuletzt geändert: 16.03.2005
PE(UEG Leer)