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Gruppe 1
Wie an jedem typischen Schultag möchten auch
wir sie begrüßen. Da am Ubbo-Emmius-Gymnasium viele Sprachen durch Schüler
und Austauschschüler aus aller Welt vertreten sind, werden in dieser
Installation die verschiedenen Begrüßungen verarbeitet. Einige dieser kurzen
Phrasen werden verfremdet oder im Tempo verändert.
Unterlegt wird das gesamte Stück durch dezente
Streicherklänge in Dur. Sie wurden von Mitgliedern des Schulorchesters
aufgenommen und nachträglich am PC bearbeitet.
Zwischendurch werden
kleine Rhythmen eingefügt. Diese setzen sich zusammen aus dem Blättern in
Schulbüchern, das auch ein wesentlicher Bestandteil im alltäglichen
Schulleben ist.
Gruppe 2
Nun befinden Sie sich in dem ruhigen
Raum. Vielleicht glauben Sie nicht, dass es auch ruhige Momente in der
Schule geben kann, doch dem ist nicht so. Wer hätte gedacht, dass das
Schreiben mit einem Füller oder Bleistift auf Papier eine beruhigende
Wirkung hat?!
Auch hören Sie das Blättern durch ein
Buch, was man eigentlich nur in einer Bücherei hört. Doch auch in der Schule
ist dieses zu hören, wenn Schüler sich geschäftig in ihrem Hausaufgabenheft
ihre „Termine“ angucken
oder wenn der Lehrer auffordert die
Bücher aufzuschlagen und diejenigen, die in dem Moment nicht bei der Sache
waren, mit hektischen Bewegungen wild blätternd die richtige Seite suchen.
Die Musik spielt im UEG eine zentrale
Rolle. So hat das UEG Musikklassen, in denen dieses Fach zum Hauptfach wird.
Außerdem gibt es ein vollständiges Orchester und einen Chor, die beide
einmal pro Woche proben und den Schülerinnen und Schülern neben dem
Schulalltag eine abwechslungsreiche Beschäftigung bieten.
Zu diesem Zweck haben wir Klänge von
Geigen, einem Violoncello und einem Klavier aufgenommen. Im Gegensatz zum
unruhigen Raum, wurden hier Dur-Klänge verwendet, die eine freundliche
Atmosphäre schaffen sollen.
Wir wollen nun jedoch nicht aus den Augen
verlieren, dass wir in der Schule sind.
Dazu haben wir das leise Ticken einer Uhr
als zentrales Hintergrundgeräusch in der Klanginstallation verwendet. Es
soll das stetige Fortschreiten der Zeit an einem Schultag symbolisieren.
Lassen Sie sich nun überraschen, was die
Schule für eine Vielfalt von Geräuschen und Klängen hergibt.
Gruppe 3
DER FLUR...
... soll die
unterschiedlichen Stimmungsräume verbinden.
Der Gestaltung
liegen verschiedene Charakteristika, die man mit einem Flur verbindet, zu
Grunde:
Als Schallquellen
dienen Stereolautsprecher, die auf die Flurenden verteilt sind.
Dadurch wollen wir
den Eindruck vermitteln, die Klänge würden zwischen den Gangenden pendeln,
wie Schüler in der Schule. Der Wechsel zwischen laut und leise, der an den
Flurenden entsteht, soll zusätzlich den Flur als das verbindende Element
zwischen ruhigen und lebhaften Räumen erkennbar machen.
Als Hauptthema haben
wir Aufnahmen , die kurz vor der Pause im Treppenhaus entstanden sind,
gewählt, und als Einwürfe Violinimprovisationen und eine Begrüßungsformel
hinzugefügt. Auch hier soll die Stille, die von Zeit zu Zeit von lebhaften
Elementen durchdrungen wird, betont werden.
Die Unruhe, die das
Wandern der Klänge erzeugt, soll aber nicht nur Interesse, sondern auch
„Aufbruchsstimmung“ wecken; der eigentliche Gestaltungsschwerpunkt liegt in
den einzelnen Räumen, die vom Flur abzweigen.
Viel Spaß beim
Entdecken!
Gruppe 4
Die Reise durch mehrere Klänge
des Schulalltags geht mit diesem Stück ihrem Ende zu. Mit durchgehenden
getragenen Klaviertönen wird eine schwerfällige Stimmung verbreitet. Der
Hörer kann die Müdigkeit der Schüler nach einem langen Schultag
nachempfinden. Aber auch in den letzten Stunden muss man sich noch einmal
aufrappeln und aufpassen. Auch der Hörer konzentriert sich noch einmal neu
auf das Stück. Diese Anstrengung wird durch die verschiedenen Instrumente
vermittelt, deren Vielfalt sich noch einmal steigert und zum Ende hin dann
ausklingt. Der Lehrer verabschiedet sich von seinen Schülern und ist selber
froh diesen Tag hinter sich zu haben. Die Schüler packen ihre Sachen und
machen sich auf den Heimweg. Der Hörer erlebt hier eine etwas melancholische
Stimmung, die ihm die Elemente einer langgezogenen letzten Stunde
vermittelt. Durch die viel zu langsame Uhr kommt es einem vor als bleibe die
Zeit beinahe stehen. Da das Stück nun vorbei ist möchten wir es mit diesen
langsamen etwas traurigen Mollklängen ausklingen lassen. Wir laden Sie ein
sich ein letztes Mal auf ein musikalisches Erlebnis einzulassen und das
Stück ruhig ausklingen zu lassen.
Viel Spaß!
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